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FAQs

1. Drehratensteuerung bei Piezzo Gyros z.B. X-TRA LOCK / GU210
2. Wie stellt man das Timing eines Paddelkopfes ein
3. Warum besitzt das SK360 keinen Heck Gyro
4. Welche Abstriche muss man beim GU-365 in Kauf nehmen
5. Zwei 3S zu einem 6S verschalten
6. Wie matcht man ein Zahnrad?
7. Neoprene Riemen für Heckantrieb
8. Gyrosysteme mit Multiplex Sender betreiben
9. Kupplungbelag einkelben
10. Lagerung von Li-Po Akkus
11. Heckriemen einhängen
12. Systemdrehzahl bei E-Helis
13. Länge des Servoarmes bei CCPM
14. Längere Paddelstange - was ändert sich?
15. Steht mit Helicommad H1 Mischung keine Pitchkurve zur Verfügung?
16. GY401 - unterschiedliche Servowege
17. Heli Command - wie funktioniert der Notknopf?
18. Weche Werte für LRK Motoren am Regler programmieren?
19. Throttle Jockey / Rev. Max in Benzinheli bei niedriger Drehazahl
20. Throttle Jockey / Rev. Max schaltet nicht scharf
21. Li-Po Akku bläht sich auf
22. Das Heckservo verliert im Heading Lock Mode die Mittelstellung
23. Welche Reglerprogrammierung für den Hurricane 1500W Motor
24. Nickhebel bei EP8 zu lang - schleift am Motor
25. Welches Ritzel bei EP8 LONG TAIL
26. Hurricane mit 50A Regler
27. Was soll ich am BL Regler programmieren
28. Benzinmotor dreht nach dem Starten hoch
29. Starterwelle bei Verbrenner eingelaufen
30. Kugellager von Hiller - oder Anlenkarm sind schwehrg?ngig
31. Excentrische Bewegungen des Modells
32. Rev.Max / Throttle Jockey - Gasservo zittert
33. X-Tra Lock funktioniert nicht richtig....
34. Welchen Motor soll ich in meinen EP8ARF einbauen?
35. Wodurch unterscheidet sich der Gas Her Pro vom Sport?


1.  Drehratensteuerung bei Piezzo Gyros z.B. X-TRA LOCK / GU210
  Nahezu alle Piezzo Gyros sind so programmiert, dass sie eine möglichst gleich bleibende Drehrate unabhängig von der eingestellten Empfindlichkeit ausgeben.
In der Praxis bedeutet das, dass jeder Pizzo Gyro mit annähernd der Empfindlichkeit initialisiert (eingeschaltet) werden muss, mit der auch anschließend geflogen wird. Wird der Gyro z.B. mit einer Empfindlichkeit von 75% initialisiert, so wird das Servo wesentlich mehr aktiven Weg ausgeben, als dies bei einer Initialisierung mit einem Empfindlichkeitswert von nur 20% der Fall wäre.
Dies ist durchaus kein Fehler am Gyro, sondern eine logische Abgleichung der Drehrate über den Servoweg. Logisch deshalb, weil es bei einer niedrigen Empfindlichkeit des Gyros auch weniger Servoweg benötigt, eine entsprechende Drehrate des Modells zu generieren. Hingegen wirkt ein mit 75% initialisierter Gyro wesentlich stärker einer Drehung entgegen, es muss also ein wesentlich größerer Servoweg ausgegeben werden um die selbe Drehrate zu erreichen.  
 
MERKE: Damit der Gyro in der Empfindlichkeit mit welcher das Modell tatsächlich geflogen wird auch initialisiert werden kann, bieten fast alle aktuellen RC Systeme ein GYRO MENÜ an, das nicht an Geber oder andere Bedienelemente gebunden ist. Die Empfindlichkeit des Gyros wird hier direkt in das Menü der Anlage eingegeben, so kann auch Schieberegler und Co verzichtet werden. Dies schützt sicher vor einem versehentlichen Initialisieren bei ausgeschaltetem oder stark reduziertem Gyro.
Also Menü der Anlage nutzen und auf sinnlose Geber und Schieberegler verzichten!
 
2.  Wie stellt man das Timing eines Paddelkopfes ein
  Das Timing eines Paddelkopfes wird wie folgt justiert.
1. Richten Sie die Paddelstange exakt quer zur Flugrichtung aus. (90° zur Modell Längsachse)
2. Drehen Sie nun den Mitnehmer des Pitchkompensators in die Position, in der die beiden Kugelbolzen am Taumelscheibeninnenring  welche die Paddelebene steuern, sich exakt in der Längsachse des Modells befinden. (90° zur Paddelstange) Der Mitnehmer kann nun gesichert werden. 
 
3.  Warum besitzt das SK360 keinen Heck Gyro
  Das SK360 ist eine reine Rotorkopfstabilisierung. Unter dem Hintergrund maximaler Betriebssicherheit werden sämtliche PWM Signale der Taumelscheibensteuerung zusammengefasst, und im SK360 synchronisiert.  Die Heckansteuerung stellt ein eigenständiges System dar, und sollte bei High End Systemen wie dem SK360 ausgegrenzt  werden. Jeder Anwender hat so die Möglichkeit, seinen bestehenden Heck Gyro zu verwenden. So kann eine Menge Geld gespart werden, denn ein Heck Gyro ist in den allermeisten Fällen bereits vorhanden. Das SK360 setzt die derzeit teuersten Typen der aktuellen MEMS Generation ein, diese Sensoren sind alles andere als billig. Für nahezu alle am Markt befindlichen Heck Gyros werden die preislich niedrigeren SMM Sensoren verwendet, da diese für die schnellen Ablenkungen um die Heckfunktion ausreichend sind.
 
4.  Welche Abstriche muss man beim GU-365 in Kauf nehmen
  Der Preis des GU-365 ist ausgesprochen günstig, dennoch handelt es sich um ein ein vollwertiges Paddellossystem mit integriertem Heckkreisel. Die Bendienung kommt ohne PC oder Bedienteil aus. Ziel des GU-365 ist es, einen paddellosen Kopf vergleichbar einem herkömmlichen Kopf fliegen zu können. Das GU-365 erzeugt also Flugeigenschaften die einem Paddelkopf sehr nahe kommen. Um den Preis attraktiv zu halten besitzt das GU-365 Piezo Sensoren. Diese sind etwas vibrationsempfindlicher als SSM oder MEMS Sensoren. Aus diesem Grunde muss das Modell weitestgehend vibrationsarm laufen, da sonst die maximale Empfindlichkeit nicht genutzt werden kann. Extreme Vibrationen können sogar Steuerimpulse erzeugen und das Modell ablenken. Das GU-365 gibt die Steuersignale vollständig und ungefiltert weiter. Das vorrangige Einsatzgebiet des GU-365 sind kleinere bis mittlere Modelle bis ca. 1250mm Rotordurchmesser. Wer hingegen eine extreme Stabilisierung für seinen paddellosen Hubschrauber sucht, die weit über die Eigenschaften einer mechanischen Paddelstange hinausgeht, ist mit einem High End Stabilisierungssystem wie dem SK360 bestens bedient. Die Vorteile dieses Systems: Es ist extrem unempfindlich gegenüber Vibrationen. Die maximal erreichbare Flugstabilität liegt (wenn man das möchte) weit stabiler als dies ein Paddelkopf jemals bieten könnte. Die MEMS Sensoren arbeiten präziser. Aufgrund der unzähligen Sonderfunktionen kann ein derartiges Gerät auch individueller an die verwendete Mechanik angepasst werden, dies erfordert   allerdings auch die Programmierung über ein PC Interface. Das SK360 besitzt keinen Heckkreisel, kann dafür aber in allen Größenklassen verwendet werden.
 
5.  Zwei 3S zu einem 6S verschalten
  Werden zwei 3S Akkus zu einem 6S verschaltet, so ist strikt auf Akku 1 und Akku2 zu achten.Akku 1 ist stets der, dessen MINUS Leitung zum Verbraucher führt. Bei Akku 1 wird das Sensor Y-Verteilerkabel mit MINUS beginnend angeschlossen. Bei Nichtbeachtung entsteht ein Kurzschluss.
 
6.  Wie matcht man ein Zahnrad?
  Um den Rundlauf von Zahnrädern ab Modul 0,8 zu verbessern, kann dieses an die Nabe angepasst werden. Dieser Vorgang wird MATCHEN genannt.
Vorgehensweise:
1. Befestigungsbohrungen um ca. 2/10mm erweitern (z.B. von 3mm auf 3,2mm)
2. Nabenbohrung ebenso um 0,2mm erweiteren. Das Zahnrad kann nun auf der Nabe bewegt werden.
3. Zahnrad lose mit Nabe verschrauben.
4. Nabe inclusive Zahnrad auf die in einem Schraubstock vorsichtig eingespannte Rotorwelle montieren.
5. Über die Freilaufnabe kann nun das Zahnrad gederht werden.
6. Mit Hilfe eiens Lineales, welches auf den Zahnkranz gerichtet ist wird nun ein Referenzpunkt hergestellt. Anhand des Refernzpunktes wird der Rundlauf des Zahnrades ermittelt.
7. Zahnrad mit optimierten Rundlauf nun festschrauben
 
7.  Neoprene Riemen für Heckantrieb
  Die etwas härteren Neoprene müssen während einer Tankfüllung etwas stärker gespannt werden. So entsteht ein passendes Tragbild. Bei zu schwacher Spannung springt kann der Riemen überspringen, was zu harten Vibrationen führt. Sobald der Riemen ein Tragbild entwickelt hat, kann die Spannung reduziert werden. Weiche Silicone Riemen laufen hingegen von Anfang an rund, da sich die Zahnflanken sofort an das Riemenrad anpassen. Jedoch sind weiche Riemen weniger haltbar!
 
8.  Gyrosysteme mit Multiplex Sender betreiben
  Der nicht auf 1,5ms eingestellte Neutralimpuls von Multiplex Anlagen erzeugt bei vielen Gyrosystemen einen (nicht vorhandenen) Steuerimpuls am Heckkanal. Dies führt in den meisten Fällen zu einer nicht unerheblichen Fehlfunktion des Gyros, da sozusagen ein Steuerausschlag vorgetäuscht wird. Dieses Problem kann auf folgende Arten behoben werden: Möglichkeit 1: MPX Sender auf UNI MODE umschalten. Diese Funktion setzt den Neutralimpuls aller Kanäle auf 1,5ms.  Möglichkeit 2: Falls der Sender noch nicht über einen aufrufbaren UNI MODE verfügt, stellt man die Servo Mitte der Heck Funktion, und die des Zusatzkanals welcher die Empfindlichkeit des Gyros steuert auf -12%.Die  Endausschlage der beiden Kanäle werden entsprechend der Mittenverschiebung  von -12%  mit +12% bzw. -12% korrigiert. So entstehen wider symmetrische Wege.
 
9.  Kupplungbelag einkelben
  Das Lüfterspiel zwischen Belag und Kupplungsläufer besonders bei Benzinhelis so gering wie möglich ausfallen. Am besten den Belag mit eingedicktem Epoxydharz einkleben, so kann das Lüfterspiel sehr feinfühlig justiert werden.  Vorgehensweise:Um den Kupplungsläufer wird eine Lage Isolierband gewickelt.Belag mit eingedicktem Harz in die Glocke kleben.Kupplungsläufer einsetzen – Das überschüssige Harz quillt heraus und kann abgewischt werden.Trocknen lassen – anschließend kann mit P120 Schleifpapier minimal nachgearbeitet werden 

Völlig ungeeignet zum Einkleben von Belägen sind: Sekundenkleber, und alle anderen dünflüssigen Kleber und Harze.
 
10.  Lagerung von Li-Po Akkus
  Die optimale Lagerfähigkeit von bereits in Betrieb genommenen Li-Po Akkus wird bei einer Spannung 3,9 V je Zelle erreicht.  Die genannten 3,9 V werden nahezu unabhängig von der eingeladenen Kapazität erreicht. Das bedeutet dass 3,9V Einzelspannung bereits mit einem zu 20% geladenen Akku erreicht werden kann. Ebenso liegt nur eine unbedeutend höhere Spannung an wenn der Akku beispielsweise zu 50% oder mehr geladen ist. Wird ein Li-Po Akku also für längere Zeit nicht benötigt, empfiehlt es sich, diesen in etwa in drei viertel geladenen Zustand in einem kühlen Raum zu lagern.  
 
11.  Heckriemen einhängen
  Zuerst den Riemen auf geraden Verlauf prüfen, anschließend das Rohr um 90° verdreht so in das Chassis einschieben, dass sich die passende Laufrichtung ergibt und den Riemen einhängen. Anschließend das Rohr um 90° in die Normallage drehen.
 
12.  Systemdrehzahl bei E-Helis
  Da die meisten Einsteiger noch keinen Drehzahlmesser besitzen, aber diese Frage sehr häufig stellen, finden Sie hier einen kleinen Einblick in diese Materie. Wenn die Antriebskombination - also Motor, Ritzel und Akku zum Modell passen - sprich im Combo gekauft wurden, erreicht man die Systemdrehzahl bei 80% Regleröffnung. Jedes Antriebsset ist so ausgelegt, da ein Teillastbetrieb im Heli nicht zulässig ist. Bei Modellen für Einsteiger in der Größe von ca. 950mm bis 1400mm Rotorkreis, liegt die Systemdrehzahl bei ca. 1600 U/min bis 1800 U/min
 
13.  Länge des Servoarmes bei CCPM
  Bei direkten CCPM Anlenkungen (also ohne Push & Pull) ist die Länge des Servohebels dann richtig gewählt, wenn der passende Pitch Wert bei ca. 60% am TS Mischer erreicht wird.  Bei CCPM Anlenkungen welche über eine ÜBERSETZUNG des Servostellweges verfügen ist die passende Länge des Servohebels gefunden, wenn zum einen die Gestänge von Push & Pull Hebel zum Servos annähernd parallel verlaufen, und zum anderen ein Wert von ca. 40% bis 50% am TS Mischer anliegt. Der passende Pitchweg hängt von den Steuergewohnheiten des Anwenders an. Für 3D Flug ist beispielsweise ein Pitchweg von 20° (+10° / -10°) nötig, während für Normalflug 16° (+10° / -6°) völlig ausreichen.
 
14.  Längere Paddelstange - was ändert sich?
  Durch Verwendung einer längeren Paddelstange ergeben sich folgende positive Änderungen des Flugverhaltens:

1. höhere Wendigkeit
2. höhere Stabilität solange keine zyklischen Ausschläge erfolgen

Beide geschilderten Effekte beziehen sich in erster Linie auf die höhere Umlaufgeschwindigkeit der Paddel. Ein "schnelleres" Paddel hat einen besseren wirkungsgrad sobald ein zyklischer Ausschlag generiert wird. Aufgrund der höheren Geschwindigkeit entsteht andererseits auch eine bessre Kreiselstabilisierung, was seinerseits zu einem stabileren Flugverhalten führt. Dies jedoch nur, solange kein zyklischer Ausschlag erfolgt. Mit einer gut dimensionierten Paddelstange profitiert man also doppelt.
ACHTUNG: Wird die maximale Länge der Paddelstange überschritten, kommt es zu gravierenden Nachteilen. In diesen Fällen verliert der Kopf sein typisches "Einrasten" nach erfolgtem zyklischem Ausschlag. Weiters leidet auch der schnelle Geradeausflug unter einer zu langen Paddelstange.
 
15.  Steht mit Helicommad H1 Mischung keine Pitchkurve zur Verfügung?
  Die Auswahl der TS Anlenkung H1 stellt lediglich keine Taumelscheibenmischung zur Verfügung. Alle Funktionen des Heli Menüs wie z.B. Pitchkurve, Gaskurve etc. stehen natürlich auch mit TS Typ H1 voll zur Verfügung.Fälschlicherweise beschreiben manche Anwender, es sollte ein Flächenmodell im Sender hinterlegt werden. Dies ist natürlich falsch, da somit die Funktionalität der RC Anlage verloren geht!  

 

 
16.  GY401 - unterschiedliche Servowege
  Wird servoseitig ein nach beiden Seiten unterschiedlicher Drehwinkel am Servo (Modell) ausgegeben, so kann diese eine der folgenden Ursachen haben: # Trimmung oder Servomitte des Heckkanales am Sender nicht mittig.# Wegeinstellung des Senders ungleich justiert# Mechanische Anlenkung des Heckrotors assymetrisch. # GY401 ist befindet sich im HEADING LOCK MODE

Merke:
Nur im NORMAL MODE wird seitens des Gyros eine definierte Servomitte ausgegeben!
 
17.  Heli Command - wie funktioniert der Notknopf?
  Der Heli Command kann auch grundsätzlich deaktiviert werden. Wird am Zusatzkanal (Geber – Pilotkanal) ein Schalter hinterlegt, kann sozusagen auf Knopfdruck auf die im Vorfeld als maximal erflogene Empfindlichkeit umgeschaltet werden.  So kann das Modell aus einer unkontrollierten Situation durch Umlegen eines Schalters gerettet werden.  Natürlich ist dabei auf ausreichende Flughöhe zu achten.
 
18.  Weche Werte für LRK Motoren am Regler programmieren?
  Alle LRK Motoren sind Aussenläufer, daher sind folgende Werte am Regler zu Programmieren:
1. Timing standard
2. PWM Frequenz 11Khz bis 16Khz
Bei Quick Ray Regler zusätzlich: GOVERNOR MODE auf AUS
Alle Weiteren Werte sind dem Akku entsprechnd zu hinterlegen.

 
19.  Throttle Jockey / Rev. Max in Benzinheli bei niedriger Drehazahl
 

Der Throttle Jockey oder REV. MAX schaltet erst ab einer Motor Drehzahl von 9500 U/min ein. Bei sehr niedrig drehenden Motoren (4 Takter oder Benziner) kann es daher erforderlich sein, zwei  Magnete in den Lüfter zu verbauen um so dem Regler die Aktivierung zu ermöglichen.

 
20.  Throttle Jockey / Rev. Max schaltet nicht scharf
  Die Regelung setzt nur ein, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind.
# Regler muss auf Modell / Fernsteuerung eingelernt sein.
# Gaswert muss 25% übersteigen# Geberwert am AUX Kanal muss auf einen Wert außerhalb der Gebermitte stehen.
# Die Motordrehzahl muss über 9500 U/min liegen.

Während des Fluges darf die Gaskurve einen Wert von 25% NICHT unterschreiten, da der Regler ab dieser Stellung hier deaktiviert wird um eine Autorotation zu ermöglichen.
 

Wird eine der oben genannten Voraussetzungen nicht erreicht, erfolgt keine Scharfschaltung des Reglers.

 Trotz geregeltem Betrieb sollte stets eine passende Gaskurve am Sender hinterlegt sein. Diese dient als BACK UP bei Ausfall des Reglers.
 
21.  Li-Po Akku bläht sich auf
  Die wichtigsten Ursachen für aufgeblähte Li-Po Akkus lauten: 
# zu tief entladenes Pack (zu lange geflogen, leer geschwebt etc.)
# Pack überlastet (falsche Antriebskonfiguration)
# Pack falsch geladen
# Kurzschluss (auch Kurzzeitig)
# Defekt intern (aufgrund Selektion von Packs sehr unwahrscheinlich)
 
22.  Das Heckservo verliert im Heading Lock Mode die Mittelstellung
  Wird der Kreisel im Heading Lock Betrieb genutzt, so läuft das Servo nach einiger Zeit aus der Mitte. Dies ist jedoch nur am Boden, also wenn das Modell nicht fliegt der Fall.Das Modell muss während des Abhebens lediglich mit der Heckrotorsteuerung auf Kurs gebracht werden. Danach kann es wie gewohnt ausgetrimmt werden.

Nach dem Absetzten wird das Servo nach einiger Zeit wieder in eine Endposition laufen, was völlig normal ist.

 
23.  Welche Reglerprogrammierung für den Hurricane 1500W Motor
  Auch für den Hurricane 1500W Motor gelten die allgemeinen Reglereinstellungen für Aussenläufer.
TIMING für Multi Pole Motor: früh / advanced (ca. 20°)
PWM Frequenz: 16Khz bis 22Khz

Multi Pole Motoren = ab 10 Pole
 
24.  Nickhebel bei EP8 zu lang - schleift am Motor
  Beachten Sie beim Einbau des Nickservos in den EP8, dass das Servo mittig oder eher in richtung hinten im Einbaufenster sitzt. Für Normalflug ( Pitchbereich -6° bis +10°) verwenden Sie  12mm Servohebel für die Taumlscheibe.
Wer längere Servohebel für einen weiteren Pitchbereich verwenden möchte, kann die Anlenkkugel mit einem Einbaukel unterlegen. Die Anlenkkugel befindet sich dann leicht aussermittig, und schleift somit nicht am Motor.
Einbaukegel Art. Nr. DHP020
  
 
25.  Welches Ritzel bei EP8 LONG TAIL
  Antriebsauslegung A Motor: QUICK RAY8 (KV1070)Ritzel: 10zAntriebsakku: 6S MATCH 3.900 mAhRotorblätter: SAB0310 oder MAH500 
Antriebsauslegung B
Motor: QUICK RAY10 (KV700)
Ritzel: 14z bis 15zAntriebsakku: 6S MATCH 3.900 mAhRotorblätter: SAB0310 oder MAH500 / MAH515 Bitte beachten Sie: Für Rotorblattlängen ab 500mm sollten generell Blatthalter aus Aluminium verwendet werden.
 
26.  Hurricane mit 50A Regler
  Der 50A Originalregler des Hurricane ist für 5S in der 1500W Edition ausgelegt.
(Das Modell erreicht damit etwa die Leistung der normalen Hurricane Ausführung bei Verwendung eines 6S Akkus)

Der Antrieb erreicht mit 5S seinen optimalen Wirkungsgrad. Bei 80% Geberöffnung am Regler ergibt sich eine Rotordrehzahl von
ca. 1.900U/min. Diese eignet sich beim Hurricane optimal für 3D Kunstflug. Für Einsteiger besteht die Möglichkeit mit nur etwa 70% Geberöffnung bei mäßger Drehzahl zu fliegen.
 
27.  Was soll ich am BL Regler programmieren
  Es gilt folgende Regel zur Grundeinstellung der Motorparameter am BL Regler 
Für Aussenläufer: Timing: Standard / PWM Frquenz: 11 bis 16 kHz 
Für Innenläufer: Timing: spät (soft) / PWM Frequenz: 6 bis 8 kHz 
LiPo Abschaltung: am sinnvollsten deaktivieren – ACHTUNG Eigenverantwortung tragen!!!
Sanftanlauf: AUS bei Gaskurvenbetrieb / ON bei GOVERNOR MODE 
 
28.  Benzinmotor dreht nach dem Starten hoch
  Wenn der Motor, nachdem er gestartet wurde nur ganz kurz hoch tourt und danach stabil im niedrigen Leerlauf läuft, so wurde vermutlich vor dem Start zu wenig Benzin angesaugt.
Das angesaugte Benzin gelangt im Normalfall nicht vollständig in den Motor, sondern fließt teilweise aus dem Vergaser heraus und verdampft.

Läuft der Motor hingegen im laufenden Betrieb im Fluge – besonders nachdem er gedrosselt wurde hoch, dann ist er mit Sicherheit zu mager eingestellt.
 
29.  Starterwelle bei Verbrenner eingelaufen
  Wenn Starterwelle und Freilauf in einem Verbrennermodell (egal welcher Marke) unmittelbar verschleißen, so handelt es sich um eine unbedingte Fehlstellung des Antriebs – bzw. Kupplungsstranges.Zum beschriebenen Verhalten kommt es immer dann, wenn die Welle nicht tief genug in den Freilauf eingreift. Der mangelnde Eingriff führt zu einem Kippen der Klemmkörper im Freilauf, was letztlich den Schaden hervorruft. Weiters kann eine mangelnde Flucht von Motor zu Kupplung ein ähnliches Schadensbild hervorrufen.
 
30.  Kugellager von Hiller - oder Anlenkarm sind schwehrg?ngig
  die Lösung für das Problem ist sehr einfach. Bitte gehen Sie folgendermaßen vor: 
  1. Besorgen – oder fertigen Sie sich einen Dorn mit 6,9mm an (z.B. einen alten 7mm Bohrer abschneiden und leicht abschleifen)
  2. Legen Sie den Hillerarm mit dem Flanschlager voran auf eine stabile Unterlage
  3. Setzen Sie den 6,9mm Dorn auf das hintere (innenliegende) an, und setzen Sie mit einem 200g Hammer leicht nach
  4. Das innere Kugellager liegt nun vollständig auf dem äußeren Flanschlager auf – die Schraube kann nun vollständig angezogen werden ohne zu rubbeln
 
31.  Excentrische Bewegungen des Modells
  Ab einer bestimmten (niedrigen) Drehzahl kommt es bei jedem Modell mit stabilem und steif aufgebauten Rotorkopf zur gegenseitigen Beeinflussung über das Schlaggelenk.Weicht ein Blatt nach oben aus, so wird das gegenüberliegende Blatt nach unten gedrückt. Bei Unterschreiten der aktiven Systemdrehzahl führt dies zu einer leichten Resoanz – das Modell schwingt exzentrisch unter der Rotorebene.  Wie kann man dem entgegenwirken? A: Durch Konstanthaltung der Drehzahl. Also Geberwert für Regler höher stellen, oder bei vilepoligen Motoren das Timing auf HART oder FRÜH stellen.B: Eine weichere Rotorkopfdämpfung verwenden. Dadurch verlagert sich die entstehende Resonanz nach unten – also zu einer noch niedrigeren Drehazahl.   

 


 
32.  Rev.Max / Throttle Jockey - Gasservo zittert
  Ein zitterndes Gasservo zeigt an, dass der TH. Jockey oder Rev. Max nicht vollständig eingelernt wurde, oder der Programmiervorgang unterbrochen wurde.  Folgende Ursachen kommen im Detail in Frage:
1. Weg Gasservo nicht auf 100%
2. Weg von Kanal AUX nicht auf 100%
3. Servowege werden aufgrund Senderseitiger Eingaben nicht vollständig freigegeben. z.B. Gaslimiter, allfällige Mischer, AR Schalter etc.
4. Gerät falsch verkabelt

 
33.  X-Tra Lock funktioniert nicht richtig....
  Der X-Tra Lock besitzt eine Steuerlogik, welche das Servosignal entsprechend der Empfindlichkeit erhöht bzw. reduziert. Dies ist notwendig um die Steuersensibilität gleichmäßig zu halten.  Aus diesem Grunde MUSS die Initialisierung stets mit einem relevanten Wert am Zusatzkanal, welcher die Empfindlichkeit steuert, erfolgen. Am besten initialisiert man einen neuen Gyro auf 100% Empfindlichkeit und reduziert später auf den für das Modell erflogenen Wert z.B. 75%Wird der Gyro fälschlicherweise initialisiert, wenn kein Wert am Zusatzkanal anliegt (er sich also in der Mitte befindet), wird die Steuerlogik mit irrelevanten Werten versorgt. Somit kann der Gyro natürlich auch nicht richtig arbeiten. Es ist also notwendig, die Initialisierung erneut durchzuführen. Dabei ist der Zusatzkanal auf VOLLAUSSCHLAG zu setzen, und wie vorhin beschrieben vorzugehen.
 
34.  Welchen Motor soll ich in meinen EP8ARF einbauen?
 

Am besten geeignet ist ein kräftiger, etwa 180 bis 200g leichter Aussenläufer mit einer spezifischen Drehzahl von ca. 800 bis 900 U/min. Dieser sollte seinen besten Wirkungsgrad in Verbindung mit einem 5S Li-Po Akku entwickeln.
Idealerweise baut man den Quick Ray 8 Outrunner ein. Dieser wurde speziell für den EP8ARF entwickelt. Mit einem 5S Li-Po einfach ideal!

 
35.  Wodurch unterscheidet sich der Gas Her Pro vom Sport?
 

Die Unterschiede lauten:

Seitenteile aus Carbon (Sport - G10 Glassfaserverbund)
Rotorkopf mit geteilter Blattlagerwelle (Sport - einteilige Blattlagerwelle)
Alle wieteren Teile sind ident.

 
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